Donnerstag, 26. Mai 2016

Rezension zu: Goettle und der König von Biberach - ein regionaler Krimi von Olaf Nägele

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- Klappentext -
 
Am Badesee in Ummendorf bei Biberach wird ein Toter gefunden. Der Mann ohne Papiere wurde erschossen, in einen Sack mit Steinen gesteckt und versenkt. Hauptkommissarin Greta Gerber und ihr Team tappen im Dunkeln.
Als ein Foto des Opfers veröffentlicht wird, kann der unkonventionelle Pfarrer Andreas Goettle einen entscheidenden Hinweis geben: Bei dem Toten handelt es sich um Karlheinz Kaiser, der dem aufstrebenden Fußballverein 1. FC Oberschwaben als Mäzen zur Seite stand. Doch Kaiser ertrank schon vor Jahren bei einem Segeltörn in der Ägäis.
Als dann noch der Mittelfeldspieler Maik Riemenschneider schwer verletzt aufgefunden wird, erhärtet sich der Verdacht: Beim 1. FC Oberschwaben stimmt etwas nicht. Hauptkommissarin Gerber sieht sich einem komplexen Fall gegenüber und fahndet nach einem Täter, der offenbar vor nichts zurückschreckt. Gut, dass sie auf himmlischen Beistand bauen kann, auch wenn es nur der Goettle’sche ist.
 

- Mein Leseeindruck -

Ich liebe Krimis aus meiner Gegend, also sprich regionale Krimis. Eine bekannte Sprache, bekannte Orte....zusammen mit ein bisschen Spannung.....ein herrliches Lesevergnügen.

So bin ich auch beim vorliegenden Buch gelandet.
Greta Gerber, Hauptkommissarin und eine Badnerin in Schwaben, langweilt sich in ihrem neuen Einsatzort. Doch eines Tages passiert es. Ein Toter wird am nahegelegenden See gefunden.
Bei ihren Ermittlung trifft Greta auf Andres Goettle, den katholischen Gemeindepfarrer von Biberach.
Goettle kann Hinweise liefern und somit ermitteln sie zusammen.

Selten so gelacht. Nein wirklich! Die Haushälterin von Goettle, Renate Münzenmaier, von der man sagt, sie habe eine Zunge schärfer als eine geschliffene Axt ist wirklich ihr Geld wert.
Dialektisch 1A! Aber auch die anderen Protagonisten waren allesamt sehr interessant und ausgereift charakterisiert. Goettle mit seinem für einen Pfarrer etwas außergewöhnlichen Hobby: Karate. Und auch Greta, die es als Badnerin nicht immer leicht hat im schwäbischen "Ausland".
Auch sprachlich ist es für sie nicht immer einfach. Dem Leser werden durch die sprachliche Verwirrung wiederum Ausdrücke übersetzt. Also sprich, von schwäbisch in badisch.

-FAZIT -

 
Mir hat dieser Krimi mit sehr viel Lokalkolorit sehr gut gefallen und ich würde mich freuen, wenn es einen Nachfolgeband geben würde.

Übrigens, beim Hinweis auf Andrea Berg musste ich doch sehr schmunzeln. Mehr möchte ich jedoch darüber nicht verraten. :-)

Für die gute Unterhaltung vergebe ich: 4 Sterne

 

  © Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Goettle und der König von Biberach
  • Originaltitel:
  • Autor: Olaf Nägele
  • Verlag: Silberburg Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Krimi
  • Seitenzahl: 256 Seiten
  • ISBN: 978-3-8425-1397-6
  • Erscheinung: 1. März 2015