Dienstag, 9. Februar 2016

Rezension: Rote Sonne, schwarzes Land von der Bestsellerautorin Barbara Wood




- Klappentext -

Kenia 1963: Deborah flieht aus einem brennenden Land vor einer verbotenen Liebe. Einst war ihre Familie nach Kenia gekommen, um den Eingeborenen die Segnungen der modernen Medizin zu bringen. Doch die angesehene und gefürchtete Medizinfrau Wachera kämpfte entschlossen um die Erhaltung afrikanischer Traditionen....


- Meine Leseeindruck -

 Ich habe dieses Buch nun im Rahmen einer Challenge zum zweiten Mal gelesen und bin immer noch total begeistert.

Die Autorin schafft es immer wieder, mich mit ihren Worten und dem Schreibstil an die Geschehnisse zu binden. Einfühlsam, aber nicht als Liebesroman verpackt, wird dem Leser das Leben im damaligen Kenia dargebracht. Damals als die Kolonialzeit noch gelebt wurde, mit all ihren Ausbeutungen.

Sehr präzise wird das nicht gerade anheimelnde Leben der "Schwarzen" unter der Herrschaft der "Weißen" beschrieben. Ein Leben, das oft nicht wirklich lebenswert war. Ausbeutungen, Okkultismus.... um nur ein paar Schlagworte zu verwenden.

Begeistert war ich von der Beschreibung des Landes und der Menschen. Die Beschreibungen sind so detailliert, dass ich fast schon den Duft von Hibiskus in der Nase hatte.
Wunderschöne Beschreibungen, aber nie zu schnulzig.


- Fazit -
 
Wer hier einen reinen Liebesroman erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Wer jedoch einen Roman erwartet, in dem Emotionen, fremde Kulturen und Gebräuche sich abwechseln, wird seine wahre Freude an dem Buch haben.
Für mich ist dieses Buch, auch nach zweimaligen lesen, noch immer 5 Sterne wert.

(c) Diana Jacoby für Chattys Bücherblog


Daten zum Buch:
Titel: Rote Sonne, schwarzes Land
Autor: Barbara Wood
Verlag: Fischer Verlag
Ausgabe: Taschenbuch
Genre: Frauenromane
Seitenzahl: 768 Seiten
ISBN: 978-3-596-19283-0
Erscheinung: 01.01.1989
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