Sonntag, 24. Januar 2016

Rezension: Ein Liebe im Schatten der Krone von Bettina Pecha

Cover: mit freundlicher Genehmigung des books2read Verlag

Eine Liebe im Schatten der Krone
von Bettina Pecha
erschienen 2015 als ebook
 
 
 

- Klappentext -
 
Edinburgh, 1561. Voller Stolz blickt das Land auf seine neue Königin. Das Glück von Fiona Fraser scheint vollkommen, als Mary Stuart sie unverhofft an ihren Königshof beruft. In den Hallen von Holyrood Palace erwartet sie die Chance auf eine glänzende Zukunft. Doch das Leben als Vertraute der Monarchin zeigt schon bald seine Schattenseiten. Marys Hochzeit war ein folgenschwerer Fehler. Unerbittlich intrigiert der neue König gegen seine Frau und ihren Hofstaat. Ein blutiges Ränkespiel um Macht und Verrat nimmt unaufhaltsam seinen Lauf – und schon bald muss Fiona erkennen: Hier entscheidet sich nicht nur das Schicksal einer leidenschaftlichen Herrscherin, sondern auch ihr eigenes. 

- Mein Leseeindruck -

Bereits das Cover hatte mich schon in seinen Bann gezogen. Okay, ich gebe es zu: Ich bin ein bekennender Cover-Käufer. Aber sag doch mal selbst, ist dieses nicht wirklich toll. Passend zu Zeit, ein bisschen geheimnisvoll, romantisch. Aber trotzdem auch irgendwie eigensinnig. Auf jeden Fall hatte es mich neugierig gemacht. Deshalb war ich überglücklich, als ich durch eine Leserunde in den Genuss der Geschichte kommend durfte.
Genuss? Oh ja! Ein wahrer Genuss.
Wir kennen ja alle aus dem englischen Geschichtsunterricht: Königin Mary. Ihr politisches Denken und Handeln, aber auch ihr Ende.
👍
 
In diesem Buch verknüpft nun die Autorin, die Geschichte Marys mit einer noch ganz anderen Frau: Fiona.  Durch sie erweckt die Autorin wieder die Faszination der Monarchie. Allein durch die ausgeprägten Beschreibungen der Charaktere lässt die Autorin die Protagonisten lebendig erscheinen. Und zwar so lebendig, dass ich mich stellenweise schon selbst am Hofe sah und nicht nur als Leserin. Fiona wurde während des Lesens sozusagen zu meiner Freundin. Ich habe mit ihr gelitten als Duncans sie benutzt, beschimpft und ausgebeutet hat. Ich habe mich aber auch mit ihr und ihrer neuen Liebe gefreut. 
Sehr schön beschreibt die Autorin das politische Handeln, aber ohne je zu einseitig zu wirken. Im Gegenteil. Entscheidungen die getroffen wurden, waren nachvollziehbar. Wenngleich sie auch für oder von Mary nicht immer klug waren.
Hervorragend fand ich auch die Beschreibung Edinburghs, die mir sofort wieder die Erinnerungen an einen traumhaften Schottland Urlaub vor einigen Jahren ins Gedächtnis rief.

- Fazit -
 
Künstlich geschaffene Figuren vermischt mit Historie - ein Lesegenuss und -spass für Liebhaber historischer Romane.
Mein Lesetipp!!!

(c) Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

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