Mittwoch, 13. Januar 2016

Rezension: Aareschwimmen - ein sehr zeitgemässer Krimi aus der Schweiz von Tony Dreher


Cover: Gmeiner Verlag
Aareschwimmen
von Tony Dreher
erschienen 2015 als broschierte Ausgabe mit 278 Seiten
ISBN: 978-3839217634
 
 
Klappentext:
 
Kaum hat sich Journalist Mike Honegger in der Aare abgekühlt, wird sein Aufenthalt im erfrischenden Nass durch einen jähen Schrei unterbrochen: Eine Leiche wurde treibend im Flusswasser gefunden. Trotz vermehrter Warnungen versucht Mike Honegger die Identität des Toten aufzudecken und begibt sich dabei in Lebensgefahr. Sein Weg kreuzt sich mit dem zweier amerikanischer Agenten, die einen Waffenschmuggel in der Schweiz aufdecken sollen. Die Spuren führen schließlich bis in die höchste Ebene von Politik, Finanz und Industrie.
 


Als Fan der Gmeiner Krimis und Romane, war ich gespannt, einen Krimi aus der Schweiz lesen zu dürfen.
Ich gebe zu, die Schweiz ist nicht unbedingt mein bevorzugtes Krimiland, jedoch wurde ich bislang auch nie enttäuscht. Eher im Gegenteil. So war ich nun auch gespannt, was mich hier erwartet.
Da wäre Mike, ein Journalist, der beim joggen an der Aare auf eine Leiche trifft. Oder anders gesagt, er kommt hinzu, als die Leiche geborgen wird. Als er einen interessanten Artikel dahinter vermutet, macht er sich an die Recherche und findet sich plötzlich inmitten von CIA und NSA.
Doch mehr möchte ich gar nicht verraten. da es sich wirklich lohnt, diesen sehr modernen und zeitgemäßen Krimi zu lesen.
Der Autor bedient sich einer sehr leichten, aber direkten Sprache, die das Lesen sehr flüssig macht. Auch die Protagonisten sind sehr zeitgemäß beschrieben, ohne jedoch besonders in den Vordergrund zu treten.  Man konzentriert sich in diesem Buch einzig und allein auf das Geschehen bzw. das vergangene Geschehen.
Einen kleinen Abzug mache ich jedoch, da es einige kleine Hänger gab. Deshalb bleiben trotzdem noch 4 Sterne


Wer regionale Krimis liebt, wird mit diesem Schweizer Krimi seine Freude haben. Moderne Geschichte mit sehr zeitgemäßen Protagonisten.
Über eine Fortsetzung würde ich mich freuen.