Sonntag, 1. November 2015

Rezension: Das verlorene Dorf von Stefanie Kasper - ein Roman mit Mystery und Fantasie Elementen

Cover: Goldmann Verlag
Das verlorene Dorf
von Stefanie Kasper
erschienen 2015 als Broschur mit 384 Seiten
ISBN: 978-3-442-47977-1
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Klappentext:
 
Oberbayern 1843: Als sich die junge Waise Rosalie in den Bauern Romar verliebt, scheint sie ihr Glück gefunden zu haben. Doch die Waisenhausvorsteherin warnt Rosalie vor dieser Ehe und macht sonderbare Andeutungen. Rosalie heiratet Romar dennoch und folgt ihm in sein Heimatdorf, das tief im Wald verborgen liegt. Eines Nachts hört Rosalie ein Neugeborenes weinen, das am nächsten Tag als angebliche Totgeburt begraben wird. Dann kommt eine junge Frau, mit der Rosalie sich angefreundet hat, auf mysteriöse Weise zu Tode. Rosalie wird bald bewusst, dass in Romars Dorf nichts ist, wie es scheint – und dass auch sie selbst in tödlicher Gefahr schwebt ...
 
Mein Leseeindruck:


Und wieder bin ich einem Buch aufgrund des Covers erlegen. Diese düstere Stimmung, die mich bereits beim Anblick des Buches befiel, machte mich sehr neugierig. Auch der Klappentext versprach Spannung und gute Unterhaltung.
Die ersten Seiten fand ich sehr spannend, machten mich zugleich auch stutzig, da es sich ja um einen Roman handeln sollte. Jedoch hatte ich eher den Eindruck, einen Thriller oder Horrorroman in Händen zu halten. Spannend empfand ich dann auch die nächsten Seite und Kapitel.
Die Protagonisten, hauptsächlich Rosalie, fand ich sehr gut dargestellt, so dass ich auch die Emotionen spüren konnte.
Dann jedoch kam der Abbruch des Ganzen. Zahlreiche Wiederholungen, sehr viel Fantasyelemente und nicht mehr nachvollziehbare Handlungen. Ich hatte stellenweise das Gefühl, als wäre die Geschichte ausgeschöpft oder erschöpft. Dennoch verfiel ich dem Zwang weiterlesen zu wollen. Und immer wieder hatte ich die Hoffnung, dass es wieder mystisch und spannend wird.
Das Ende jedoch hatte mich komplett aus sehr Bahn geworfen. Wollte man den Leser gefühlsmäßig auf eine falsche Fährte locken und diese dann abrupt enden lassen? Oder war einfach aus der Geschichte nicht mehr rauszuholen? Ich weiß es nicht. Deshalb bin ich auch mit etlichen Fragezeichen zurückgeblieben. Wie geht es weiter? Was ist dann geschehen? Was ist mit dem Dorf passiert? Wo sind die restlichen Bewohner geblieben?
Für mich war das Ende sehr unrund und nicht wirklich passend und stimmig zur gesamten Geschichte. All die vielen Worte bis die Story zum eigentlichen Punkt kam und dann - Ende. Hm....

Fazit:
 
Ich kann auch nicht wirklich sagen, ob mir das Buch gefallen hat, oder nicht. Es war anders. Anders als erwartet und anders als angekündigt. Ist es ein Roman? Oder ein Mysterythriller? Eine fantastische Geschichte? Irgendwie von jedem Genre etwas. Ein Roman mit Mystery und Fantasie Elementen.

Zitat:

"Man muss seine Gefühle nicht zur Schau stellen, damit sie echt sind." (siehe Seite 197)

Bewertung:
 

3 Sterne
 
Vielen Dank an den Goldmann Verlag sowie dem Bloggerportal für das Leseexemplar.