Montag, 30. November 2015

Rezension: Tödliche Besessenheit - ein Baccus und Borg Krimi von Elke Schwab

Cover: solibro Verlag
Tödliche Besessenheit

1. Teil der Baccus und Borg Reihe
von Elke Schwab
erschienen 2015 als TB mit 336 Seiten
ISBN 978-3-932927-95-9
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<a rel="nofollow" href="https://www.amazon.de/gp/product/3932927958/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3932927958&linkCode=as2&tag=chattybueche-21">Tödliche Besessenheit: Ein Baccus-Borg-Krimi (Subkutan)</a><img src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=chattybueche-21&l=as2&o=3&a=3932927958" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />



 




Klappentext:

Die tote Frau am Fuße eines Saarbrücker Hochhauses scheint ein Routinefall für die Kommissare Lukas Baccus und Theo Borg zu werden. Doch als nur wenige Stunden später die enthauptete Leiche eines einflussreichen Immobilienmaklers gefunden wird, dämmert den beiden, dass sie es mit dem Beginn einer Reihe grausamer Ritualmorde zu tun haben. Wer steckt hinter diesen fürchterlichen Verbrechen? Je näher die Polizisten der Lösung kommen, desto gefährlicher wird ihre Jagd nach dem raffinierten Täter, der den Ermittlern immer einen Schritt voraus ist. Von mittlerweile insgesamt fünfzehn Krimis der Saarländerin Elke Schwab ist "Tödliche Besessenheit" der erste Teil der bislang vierbändigen Krimireihe mit Lukas Baccus und Theo Borg ("Mörderisches Puzzle", "Eisige Rache", "Blutige Mondscheinsonate"). Die beiden übermütigen Kriminalkommissare klären mit lockeren Sprüchen spektakuläre Fälle auf.


Mein Leseeindruck:


Da ich Krimis liebe und ein Cover-Käufer bin, hat mich dieses Buch schon von der ersten Minute an, angesprochen. Auch der Titel klang sehr interessant und vielversprechend. Als ich dann noch das Glück hatte, in einer Leserunde das Buch zu gewinnen, gab es kein Halten mehr.
Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es in diesem Buch um Gefühle bzw. Emotionen. Und davon lässt die Autorin, Elke Schwab, sehr viel einfließen. Von Angst über Liebe, von Wahn bis Glück. Alles ist in diesem Buch vorhanden. Was mir jedoch am Besten gefallen hat war, die Ausgewogenheit der emotionalen Achterbahn. Seitenweise zittert man mit, der Blutdruck erhöht sich, die Fingernägel werden immer kürzer - dann wieder wird es wieder ruhiger und sanfter. Jedoch nie langweilig!
Die Autorin hat den beiden Ermittlern sehr interessante Charaktereigenschaften eingehaucht, die die beiden sehr sympathisch erscheinen lassen. Sympathisch und lebensnah.
Auch durch den Schreibstil, bzw. die Sprache der beiden Kommissare, wirkt alles sehr lebendig und gut nachzuvollziehen. Ich hatte nie das Gefühl, nur ein Buch zu lesen. Vielmehr empfand ich mich als Zuschauer. Zuschauer in einem TV-Krimi, der aber durchaus sehr viele Thrill-Momente besitzt beispielsweise durch die Foltermethoden.


Fazit:
 
Ich würde diesen Krimi eher in dem Genre Thriller eingliedern, da er für Leser mit einem schwachen Nervenkostüm leicht zu einem Anstieg des Blutdrucks führen könnte. 😃
Begeistert habe ich zur Kenntnis genommen, da es Folgebände gibt, die nun nach und nach mein Regale füllen werden.
Eine tolle Reihe - mit tollen sympathischen Ermittlern.

Meine Bewertung:
5 Sterne mit Lesetipp



©by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Sonntag, 29. November 2015

Rezension: Der Raub der Stephanskrone - ein historischer Roman aus Österreich/Ungarn von Beate Maly

Cover: Ullstein Verlag

Der Raub der Stephanskrone
von Beate Maly
erschienen 2015 als TB mit 400 Seiten
ISBN 9783548287140
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Klappentext:
 
Österreich-Ungarn im 15. Jahrhundert. Sie ist die letzte Hoffnung für die ungarische Krone: Helene, die Kammerfrau der Königin Elisabeth. Als der König stirbt und die hochschwangere Königin vor dem aufständischen Adel fliehen muss, nimmt Helene die heilige Stephanskrone die kostbare Insignie der ungarischen Könige an sich. Eine gefährliche Reise durch das Land beginnt. Helenes Ziel: Die Donaustadt Komorn, in der Elisabeth sie erwartet, um ihren neugeborenen Sohn zum neuen Herrscher zu krönen. Kann Helene die Hoffnungen ihrer Königin erfüllen und ihr die Krone bringen?

Mein Leseeindruck:

Wie schon desöfteren in meinen Rezensionen erwähnt, bin ich ein absoluter Cover-Käufer. So bin ich auch dem vorliegenden äußerlichen Eindruck des Buches gefolgt. Allein der Titel versprach mir Spannung mit historischen Elementen.

Nun, historische Elemente gibt es in diesem Buch wirklich genug. Obwohl, oftmals ist nicht so ganz klar, was Fiktion und Realität ist. Bei den mir bekannten historischen Fakten hatte ich jedoch den Eindruck, dass von der Autorin hier sehr sorgfältig recherchiert wurde.  Vielleicht sogar manchmal zu genau, so dass sich der Roman stellenweise wie ein Geschichtsbuch las. Von der Leichtigkeit eines Romans war nichts zu spüren, ebenso hatte ich mir viel mehr Spannung versprochen.

"Der Raub der Stephanskrone". Diesen Titel finde ich eher unpassend gewählt, da er den potentiellen Leser meiner Meinung nach, auf eine falsche Fährte lockt. Diesen angesprochenen Teil findet man nur auf ein paar wenigen Seiten.

Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten. Die einzelnen Charakteren sind sehr fein ausgearbeitet, so dass ich beim Lesen ein Bild der Person machen konnte.
Auch Handlungen ließen sich sehr gut nachvollziehen, da sie detailliert beschrieben waren. Ebenso waren die Gedankengänge sehr gut nachvollziehbar.

Fazit:

Leider habe ich mich von dem Titel etwas fehlleiten lassen. Dennoch ist es ein sehr interessanter historischer Roman mit vielen feinen Details.
Wer also lieber geschichtliche Fakten in einem Roman präsentiert lesen möchte, ist mit diesem Buch hervorragend beraten.
Die spannenden Elemente, die man aufgrund des Titel jedoch erwartet, bleiben sehr im Hintergrund.

Meine Bewertung:

3 Sterne


(c) by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Freitag, 27. November 2015

Rezension: Saftschubse - Neue Turbulenzen von Annette Lies

Cover: Heyne Verlag

Saftschubse - Neue Turbulenzen
2. Band der Saftschubsen Reihe
von Annette Lies
erschienen 2012 als TB mit 352 Seiten
ISBN 978-3-453-59027-4
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Klappentext:
 
Charlotte Loos ist Stewardess, oder auch eine Saftschubse, wie Passagiere sie gerne nennen. Von Turbulenzen, insbesondere mit Piloten, hat sie allerdings genug. „Männer sind bloß Sperrgepäck!“, findet sie und gründet statt einer Familie lieber den exklusiven FlightClub mit ihrer besten Freundin Feli. Ab jetzt heißt es für die beiden nicht nur JetLag, sondern vor allem JetSet! Zumindest bis Felizitas enthüllt, dass sie eine ziemlich große Überraschung im Gepäck hat ... Und als wäre Charlottes Leben nicht schon turbulent genug, stellt sich ihr die Frage: Was tut man eigentlich im unwahrscheinlichen Fall einer Beziehung?

Mein Leseeindruck:

Vor einiger Zeit, hatte ich diesen zweiten Band schon einmal angefangen zu lesen. Doch nach einigen Seiten hatte ich mich entschlossen, das Buch zur Seite zu legen.
Im Rahmen meines SUB-Abbaus nach Wochenmotto (Lies den zweiten Teil einer Reihe) griff ich nun erneut zu diesem Buch.
Gleiche Aufmachung, fängt schon beim Cover an - nennt man wohl den Wiedererkennungswert - gleiche Personen und gähn, sorry, kaum Spannung, Witz oder ähnliches.
Der vermeindliche Witz des ersten Bandes, durch die Anekdoten der Passagiere, ist bei dem vorliegenden Buch leider gar nicht übergesprungen. Im Großen und Ganzen gut es auf den ca. 340 Seiten nur ums Kinderkriegen, Gynäkologen und "wie finde ich einem Mann".
Die Briefe der Airline waren oftmals nichtssagend oder, gähn, einfach nur langweilig. Die Spesenabrechnung - keine Ahnung welchen Zweck die erfüllen sollten.
Etwas interessantes habe ich dann doch noch entdeckt: Die Auslegung des Begriffes Stewardess. Nämlich stehen, warten, essen. Obwohl ich das den Flugbegleiterin gegenüber nicht fair finde, da sie wirklich einen guten Job machen müssen. Ständig lächeln, immer gute Laune versprühen, auch wenn die Situation gerade nicht wirklich gut ist.

Fazit:
 
Ich denke, mit dem zweiten Band ist der Reihe nun wirklich gütlich getan. Einen dritten Teil brauchen wir wirklich nicht. Wer mehr über "Saftschubse" erfahren möchte, kann ja bei seinem nächsten Flüge mal die Flugbegleiter beobachten und nach ihrem Job fragen. Bestimmt haben sie alle schon mal witzigere Dinge erlebt, als uns die Autorin hat wissen lassen.

Meine Bewertung:
 
2 Sterne
 
Und hier findet ihr meine Bewertung für den 1. Band - klick
 
(c) by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Donnerstag, 26. November 2015

Rezension: Die silberne Nadel - ein historischer Roman von Andrea Schacht

Cover: blanvalet

Die silberne Nadel
2. Band der Myrna Reihe
von Andrea Schacht
erschienen 2015 als TB mit 416 Seiten
ISBN 9783734101984
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<a rel="nofollow" href="https://www.amazon.de/gp/product/3734101980/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3734101980&linkCode=as2&tag=chattybueche-21">Die silberne Nadel: Historischer Roman (Myntha, die Fährmannstochter, Band 2)</a><img src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=chattybueche-21&l=as2&o=3&a=3734101980" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
Klappentext:
 
Mord im mittelalterlichen Köln: Fährmannstochter Myntha ermittelt wieder … Köln 1420. Bei der Stammheimer Rheinmühle wurde ein grausiger Fund gemacht: Im großen Holzrad hängt die Leiche des Brotbeschauers Schroth. Die Würgemale an seinem Hals deuten darauf hin, dass sein Tod kein Unfall war. Unter Mordverdacht steht seine Geliebte, die ehrbare Witwe Ellen, ihr droht die peinliche Befragung und Folter. Doch die kluge Fährmannstochter Myntha glaubt nicht an Ellens Schuld und beginnt, nach dem wahren Mörder zu forschen. Dabei steht ihr der geheimnisvolle Rabenmeister Frederic zur Seite, und er ist auch zur Stelle, als Myntha selbst in tödliche Gefahr gerät …
 
Mein Leseeindruck:


Nachdem ich vom ersten Band etwas enttäuscht war, hatte ich mich nun an die Fortsetzung gewagt. Eine Fortsetzung, die es eigentlich schon vor dem ersten Band gab. Klingt komisch - ist aber so :-)

Bereits zu Beginn der Geschichte, zeigt uns die Autorin eine weit verbreitete Foltermethode auf: Die Bäckertaufe, eine Strafe für unredliche Bäcker. Somit ist auch der Einstieg in die Geschichte klar. Es musste irgendwas mit einem Bäcker zu tun haben.
Dann zeigte sich, dass es sich um eine Gildenadel handelt. Klar, deshalb auch der Titel.

Plötzlich drehte sich es aber fast ausschließlich nur noch um den dämonischen Vikar. Ein Vikar, der augenscheinlich von einem Dämon beherrscht wurde. Eine Wendung, die leider nicht ganz neu ist. Auch der Fenstersturz ist eine gern genommene Art, jemanden aus dem Leben scheiden zu lassen. Dieses wird zumindest in historischen Romanen oder Filmen sehr gerne verwendet. Mich konnte es leider nicht mehr überraschen. Ich hätte mir eine neue Idee gewünscht. Möglichkeiten jemanden aus dem Leben scheiden zu lassen gibt es deren ja unzählige.

Die Charakteren und Örtlichkeiten wurden völlig ausreichend dargestellt. Wer den ersten Band kennt oder die anderen Serien der Autorin, wird viele Bekannte wieder treffen.
Außerdem befindet sich zu Beginn der Geschichte eine Dramatis Personale, die den Einstieg sehr erleichtert.
Sehr interessant fand ich das Vorwort, in dem auf das Brot und die Bäckergilde eingegangen wird. Wer weiß schon, dass im Mittelalters pro Kopf und Tag etwa ein Kilo Brot verbraucht wurde?

Fazit:
 
Da das Ende etwas offen gehalten wurde und etwaige Hinweise auf eine Fortführung der Serie zu entnehmen sind, werde ich wohl auch den Nachfolgeband lesen.

Meine Bewertung:

3 Sterne
 
Vielen Dank an den blanvalet Verlag und Buchblogger für das Leseexemplar.

Hier könnt ihr meine Rezension zum 1 Band lesen - klick

©by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Mittwoch, 25. November 2015

Rezension: Saftschubse - ein heiterer Roman von Annette Lies

Cover: Heyne Verlag

Saftschubse
von Annette Lies
erschienen 2011 als TB mit 270 Seiten
ISBN 9783453408579
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<a rel="nofollow" href="https://www.amazon.de/gp/product/3453408578/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3453408578&linkCode=as2&tag=chattybueche-21">Saftschubse</a><img src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=chattybueche-21&l=as2&o=3&a=3453408578" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
Klappentext:

Der Teufel trägt Prada? Der Teufel trinkt Tomatensaft! Tipp des Lektorats: Was denken Stewardessen über Passagiere, die Tomatensaft bestellen? Sind alle Stewards schwul? Heiraten Flugbegleiterinnen automatisch Piloten? Das sind Fragen, die bestimmt nicht nur mich bei jedem Flug beschäftigten. Bis ich den unterhaltsamen Roman der Stewardess Annette Lies las, die uns mit ihrer chaotischen Heldin (und 'Saftschubse') Charlotte einen exklusiven und sehr humorvollen Blick ins Cockpit und in die Kabine werfen lässt. Ähnlichkeiten mit lebenden Piloten, Flugbegleiterinnen und realen Handlungen sind rein zufällig. In Wahrheit ist alles viel schlimmer.
 
 

Mein Leseeindruck:
 

Okay, ich gestehe.... auch ich habe schon den Begriff: Saftschubse verwendet.
Klar, Stewardess war bzw. ist der Traumberuf vieler Mädchen. Obwohl vieles bestimmt nicht so amüsant abläuft, wie es hier im vorliegenden Buch geschildert wird.
Nörgelnde, renitende Fluggäste machen das Leben der Flugbegleiter nicht immer zum Kinderspiel. Dazu kommt die Zeitumstellung und die Rastlosigkeit. Trotzdem übt der Beruf eine gewisse Faszination aus. Sind es die vielen Länder, die bereist werden? Ich weiß es nicht!

Über die Kleidervorschriften muste ich doch sehr schmunzeln, auch über die diversen Auflage, die brieflich dargestellt wurden.

Am besten fand ich jedoch, die kursiv gedruckten Dialoge nach jeder Kapitelüberschrift. Wobei mir da auch einige Gespräche, von meinen Flugreisen, bekannt vorkamen.

Mit diesem Buch zeigt uns die Autorin, dass wohl jeder Traumberuf auch seine Schattenseiten hat.

Fazit:
 
Ich werde bei meinem nächsten Flüge wohl etwas mehr auf die Arbeit der Flugbegleiter achten.
Denn - ihr macht einen verdammt guten Job!

Meine Bewertung:


 
4 Sterne
 
 
©by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Dienstag, 24. November 2015

Rezension: Black Dagger Band 1 - Nachtjagd

Cover: Heyne Verlag

Nachtjagd
Band 1 der Black Dagger Serie
von J. R. Ward
erschienen 2007 als TB mit 268 Seiten
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Klappentext:
 
Das Leben der jungen Beth Randall verläuft eigentlich in ruhigen Bahnen – sie lebt in einem zu kleinen Apartment, geht selten aus und hat einen schlecht bezahlten Reporterjob bei einer kleinen Zeitung in Caldwell, New York. Ihr Job ist es auch, der sie an den Tatort eines ungewöhnlichen Mordes führt: Vor einem Club ist ein Mann bei der Explosion einer Autobombe gestorben, und die Polizei kann keinen Hinweis auf die wahre Identität des Toten finden. Dann trifft Beth auf den geheimnisvollen Wrath, der in Zusammenhang mit dem Mord zu stehen scheint. Der attraktive Fremde übt eine unheimliche Anziehung auf sie aus, der sie sich nicht entziehen kann. Während sie sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit Wrath einlässt, wächst in ihr der Verdacht, dass er der gesuchte Mörder ist. Und Wrath hat noch ein paar Überraschungen mehr für sie auf Lager, denn er behauptet, ein Vampir zu sein – und das Oberhaupt der Bruderschaft der BLACK DAGGER, die seit Jahrhunderten einen gnadenlosen Krieg um das Schicksal der Welt führen muss ….

Mein Leseeindruck:

Neulich stand ich im Buchladen und habe den neuesten Band der Reihe in Händen gehalten. Da fiel mir ein, dass die Bände 1-9 ja auch noch auf meinem SUB waren. Wobei SUB nicht ganz richtig ist, da ich die Bücher bereits gelesen, jedoch nicht rezensiere hatte.Deshalb habe ich die Gelegenheit genutzt, mich nun nach Jahren nochmal mit der Reihe zu beschäftigen.

Auch nach einigen Jahren Black Dagger Abstinenz muss ich sagen, dass mir das vorliegende Buch - also der erste Band - wieder sehr gut gefallen hat.

Es sind keine "normalen" Vampire, die uns hier begegnen, sondern echte Muskelprotze. Es geht nicht um das Beissen, sondern mehr um die Gemeinschaft der Bruderschaft. Klar gibt es auch hier wieder Gut und Böse. Und auch Beziehungen spielen eine grosse Rolle.
Aber auch die Erotik kommt nicht zu kurz. Es ist also von allem etwas dabei. Der Fantasy sind keine Grenzen gesetzt.
Die einzelnen Charakteren - hier im speziellen Wrath - sind sehr klar beschrieben. Auch die Örtlichkeiten wurden sehr bildhaft beschrieben. Ich hatte bei manchen Szenen völlig vergessen, dass ich Leser und nicht Zuschauer bin.

Fazit:
 
Wer auf "echte" Helden steht und auch gerne Vampirgeschichten liest, wird wohl mit dieser Reihe voll auf seine Kosten kommen.

Meine Bewertung:

5 Sterne mit Lesetipp

© by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Sonntag, 22. November 2015

Rezension: Der Pestreiter

Cover: Goldmann Verlag

Der Pestreiter
Band 2 der Pesttrilogie
von Deana Zinßmeister
erschienen 2014 als TB mit 480 Seiten
ISBN 978-3-442-48088-3
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Klappentext:
 
Der schwarze Tod kehrt zurück …

Trier 1652: Auch vier Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg kommen die Menschen in Kurtrier nicht zur Ruhe. Ein geheimnisvoller Reiter verbreitet Angst und Schrecken, angeblich bringt er die Pest zurück. Der junge Schweizer Urs versucht deshalb verzweifelt, ein Heilmittel gegen die Krankheit zu finden. Währenddessen hofft seine Freundin Susanna, die aus ihrer Heimat im Saarland flüchten musste, mit seiner Hilfe die Schrecken ihrer Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Doch dann scheint Urs plötzlich nichts mehr von ihr wissen zu wollen ...
 
Mein Leseeindruck:


Der eifrige Leser meiner Rezensionen wird inzwischen wissen, dass ich ein absoluter Cover-Käufer und Liebhaber historischer Romane bin.
Auch in diesem Fall bzw. bei dem vorliegenden Buch hat mich das Cover sehr neugierig gemacht. Allein der Titel lässt schon die Gedanken ins Mittelalter schweifen. Und da ich den ersten Band bereits gelesen hatte, gab es für mich kein Halten mehr. Ich musste dieses Buch unbedingt haben.
Wir treffen in der Geschichte die Protagonisten aus dem ersten Teil wieder, was den Einstieg in die Geschichte enorm erleichtert. Wer jedoch den ersten Band nicht kennt, der ist über das Personenregister, welches der Geschichte vorangestellt ist, bestimmt sehr glücklich. Viele Namen und Fakten prasseln anfangs auf den Leser ein. Stellenweise war es mir wirklich zu geschichtlich. Von einem Roman war nichts zu spüren.
Dann aber plötzlich, als wäre der Knoten geplatzt, ging die Geschichte so richtig los. Leider war da das erste Drittel des Buches bereits mit geschichtlichen Fakten zugestopft, so dass man sich nun erst wieder an den Roman gewöhnen musste.
Die Spannung ließ dann jedoch bald wieder auf sich warten. Ein ewiges Hin und Her, ohne wirklichen Fortgang der Story. Ich war einige Male versucht, Seiten einfach zu überblättern, habe aber dennoch gehofft und ausgeharrt. Leider erfolglos, da es im gleichen Tempo weiter ging.
Ich möchte nicht behaupten, dass die Idee eines Pestreiters uninteressant wäre. Für mich war es jedoch etwas zu farblos und ist meines Erachtens durch die geschichtlichen Fakten, ein bisschen unter gegangen.


Fazit:
 

Das Thema Pest, Judenverfolgung ist nach wie vor sehr interessant und wird uns wohl auch immer begleiten. Interessant wurde es an der Stadt Trier dargestellt. Ich hätte mir dennoch etwas mehr Tiefe bzw. Details gewünscht. Auch über die Pestmaske. Die Beschreibung (lange Nase) war mir etwas zu dürftig.
Besonders gut gefallen hat mir die Karte des Deutschen Reiches von 1652, die zu Beginn des Buches abgebildet ist. Wahrscheinlich wird jeder Leser erstmals seinen Wohnort bzw. die nächst größere Stadt oder bekannte Städten darauf suchen. Schade hierbei ist jedoch, dass die alten Städtenamen nicht darauf vermerkt sind. In der Geschichte selbst gut es ja z.B. um Coelln.
Beeindruckt war ich von der Beschreibung des Zinßmeisters. Erst durch dieses Buch habe ich den Zusammenhang zum Nachnamen der Autorin bemerkt.


Meine Bewertung:
 
3 Sterne
 
 
Hier könnt ihr meine Rezension zu Band 1 "Das Pestzeichen" lesen - klick
 
 
(c) by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Donnerstag, 19. November 2015

Rezension: Der Verräter - ein schwäbischer Krimi von Sybille Baecker

Cover: Sutton Verlag

Der Verräter
Band 2 der Kristin Schwarz Reihe
von Sybille Baecker
erschienen 2015 als TB mit 368 Seiten
ISBN 9783954005680
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Mein gelesenes Buch verkaufe ich - hier
 
Klappentext:
 
Kirstin Schwarz ist wütend. Hilflos muss sie mit ansehen, wie eine Skinheadgruppe einen Jugendlichen zusammenschlägt. Gegenüber der Polizei kommt kein Wort über die Lippen des jungen Flüchtlings, der sich illegal in Deutschland aufhält. Als wenig später ein syrischer Junge spurlos verschwindet, lässt das Schicksal der Kinder Kirstin keine Ruhe mehr. Sie setzt sich auf die Spur der Schläger. Doch was wie ein fremdenfeindlicher Übergriff aussah, entpuppt sich nach und nach als eine viel kompliziertere Geschichte. Aber die Polizei begegnet Kirstins Recherchen mit Argwohn – und plötzlich ist sie es, die ihre Unschuld beweisen muss …
 
Mein Leseeindruck:
 
Bereits der erste Band mit der Stuttgarter IT-Spezialistin Kirstin Schwarz hatte mich schon sehr begeistert. Und auch mit dem vorliegenden zweiten Band hat mich die Autorin restlos überzeugt.
Wer denkt, dass es in Stuttgart immer nur um "schaffe, schaffe, Häusle baue" oder um die "Kehrwoche" geht, irrt gewaltig. Denn es auch hier kann man brandaktuelle Themen erleben. Syrische Flüchtlinge, Kinderprostitution, Macht, Gier.... all dieses vereint die Autorin auf geschickte Art und Weise im vorliegenden Buch.
Wer die Protagonisten aus dem Vorgängerband noch nicht kennt, wird durch die Beschreibungen sehr schnell Gefallen an ihnen finden. Für "Kristin und Gio Kenner" wirkt dieses jedoch nicht langweilig, sondern wird durch kleine raffinierte Sätze noch interessanter. Man kann teilweise das Knistern der Protagonisten spüren, jedoch ohne dass es überladen wirkt, oder droht in ein anderes Genre überzugreifen. Im Vordergrund steht die kriminalistische Handlung. Die Fortführung der private Beziehung bleibt Randgeschehen, das jedoch sehr interessant wirkt.
Auch für Ortsunkundige wirken die Beschreibungen nicht zu überladen, sondern machen eher Lust, Stuttgart und das Umland mal zu besuchen.

Fazit:

Da Kristin auf mich nicht den Anschein macht, nun häuslich zu werden, gehe ich davon aus, dass eine Fortsetzung geplant ist. Ich hoffe, dass meine Neugier in kürzester Zeit befriedigt werden wird.
Kristin, in ihrer teilweise doch etwas schroffen Art und Gio, den eifersüchtigen Beschützer, haben in mir einen großen Fan gefunden.

Meine Bewertung:
 
5 Sterne mit Lesetipp
 
Vielen Dank an den Sutton Verlag sowie Katja für die Durchführung der Leserunde auf Lovelybooks.



Meine Rezension zu Band 1 findet ihr hier




Dienstag, 17. November 2015

Rezension: Gotteslüge - ein Thriller von Kathrin Lange

Cover: blanvalet
 
Gotteslüge
2. Band der Faris Iskander Reihe
von Kathrin Lange
erschienen 2015 als TB mit 416 Seiten
 ISBN: 978-3-442-38346-7
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Klappentext:
 
Was anfangs wie eine Geiselnahme aussieht, entpuppt sich für Faris Iskander als ein Fall mit ungeahnt persönlicher Dimension: Ein mit einem Sprengstoffgürtel bewaffneter Mann überbringt Faris eine Botschaft. Sie lautet: »Das nächste Mal wirst du auf den Auslöser drücken.« Faris kann sein eigenes Leben retten, als die Bombe explodiert. Doch er ahnt, dass ein alter Feind einen teuflischen Plan für ihn ersonnen hat. Und der schreckt weder vor Entführung zurück noch vor kaltblütigem Mord. Denn schließlich will er Zeuge werden, wie Faris selbst zum Attentäter wird.


Mein Leseeindruck:

Da mich bereits der erste Band schon begeistert hat, wollte ich unbedingt die Fortsetzung lesen. Und - ich habe es nicht bereut.
Die Autorin wagt sich an ein sehr spezielles Thema, das aktueller denn je ist: Töten für den Glauben, Islamisten, Salafisten. All die Themen, die momentan durch die Medien gastieren.
Wie auch im Buch beschrieben, reagieren die Menschen der westlichen Welt inzwischen auf Äußerlichkeiten wie z.B. lange Bärte, dunkle Hautfarbe etc. Klar, es war schon immer so, aber zur Zeit bringen wir es doch mit Unruhe, Mord, Schrecken etc. in Verbindung.
Umso faszinierender, dass sich die Autorin diesem Thema angenommen hat. Mit ihrem Ermittler Farsi, schlägt sie einen neuen Weg ein. Weg vom deutschen, kleinkarierten Saubermann, der abends brav zu Mutti nach Hause geht.
Auch das Thema Bombenterror ist derzeit präsent. Warum also nicht, diese durchaus gut konstruierte Geschichte?
Interessant ist auch, ihre Beschreibung des Täters: Der Mann, der Vergeltung sucht. Durch diese Beschreibung, ohne wirklich viel von der Person preiszugeben, schafft es Kathrin Lange, den Leser an die Story zu binden. Wer verbirgt sich hinter dieser Beschreibung?
Einen kleinen Wehmutstropfen gab es für mich dann doch noch. Stellenweise waren mir die Dialoge etwas zu zäh. Ich habe gelesen und gelesen, aber nichts passierte.


Fazit:
 
Der Ermittler hat irgendwas total faszinierendes. Deshalb werde ich der Serie weiterhin treu bleiben.

Meine Bewertung:
4 Sterne


Vielen Dank an den blanvalet Verlag, sowie buchblogger für das Leseexemplar.


Hier findet ihr meine Rezension zu Band 1 - klick

©by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Dienstag, 10. November 2015

Rezension: Racheherbst von Andreas Gruber - ein Thriller mit Leseempfehlung

Cover: Goldmann Verlag


Racheherbst

von Andreas Gruber

erschienen 2015 als Klappenbroschur mit 512 Seiten
ISBN: 978-3-442-48241-2
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Klappentext:

Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust – an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord – und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden ...
 


Mein Leseeindruck:

"Wow", das war das erste Wort, was mir nach dem Lesen des Prolog durch den Kopf ging. Dieses "Wow" zog sich jedoch anschließend durch das komplette Buch, bis ich zum Schluss das Buch aus der Hand gelegt habe. wow wow wow!!! Ein Thriller, mit Gänsehaut Feeling und Fingernagelzerstörer.
Doch ich beginne mal beim Cover, welches eigentlich durch seine Schlichtheit besticht. Dann aber, wenn man mit dem Finger darüber streicht und die Struktur spürt, wird einem sofort klar, dass es sich um ein ganz besonderes Buch handelt.
Toll finde ich auch, dass auf der Innenseite der Klappe, die Ermittler vorgestellt werden. Der Ermittler - also mehrere? Ja, denn es handelt sich um einen, na sagen wir mal etwas anderen Kommissar und eine toughe Anwältin. Beide sind sehr unterschiedlich von ihren Charakteren, harmonieren jedoch als Ermittler hervorragend.
Die Geschichte selbst, ist stellenweise sehr ergreifend und der Puls wird etwas in die Höhe getrieben. Dann kommen wieder die Ermittlungsphasen in denen sich auch der Blutdruck wieder etwas senken kann. Aber keine Sorge, der Blutdruck wird nie niedrig sein, da der Spannungsbogen durchweg gegeben ist.
Sehr interessant fand ich die Darstellung der Tätowierungen, denn von einem Glow-in-the-Dark Tattoo hatte ich bislang noch nie etwas gehört. Na ja, was vielleicht auch daran liegt, dass mich die Tattoo-Szene bislang noch nicht so wirklich interessiert hatte.
Eines sei noch gesagt: Es ist der Story selbst nie anzumerken, dass es sich bereits um den zweiten Fall handelt, den die beiden Ermittler miteinander aufdecken. Man kann dieses Buch also getrost eigenständig lesen.

Fazit:

Wer auf echte Thriller steht, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. Spannung, Nervenkitzel, Action, aber auch gute Unterhaltung.
Meine Leseempfehlung!

Ein Zitat, das mich beeindruckt hat:

"Wer nach Rache strebt, hält seine eigenen Wunden offen" von Sir Francis Bacon
(zu finden in der Einleitung)

Meine Bewertung:


5 Sterne - mein Lesetipp

Vielen Dank an den Goldmann Verlag, sowie dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

©by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog