Montag, 31. August 2015

Rezension: 1679 Wiener Pestwochen




Cover: Lovelybooks


erschienen 2014 bei Buch-Kreativ
ISBN B00PGY8Z0W
Preis: ebook mit ca. 59 Seiten 6,66 €
Bewertung: ✔✔✅✅✅
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Zum Inhalt:

Wien im Jahr 1679. Ausgehend vom jüdischen Ghetto breitet sich eine grausame Pestepidemie in der Stadt aus. Der Rektor der Wiener Universität, Prof. Dr. Paul DeSorbait findet kein wirksames Mittel gegen die Seuche, die Tausende hinweg rafft. Der neue Hofprediger Abraham a Santa Clara hält die Pest für die Strafe Gottes für die liederliche Wiener Lebensart. Seine Predigten bleiben ebenfalls wirkungslos. Lediglich der Straßenmusikant Augustin Marx (der liebe Augustin) trotzt der Krankheit, überlebt eine Nacht in der Pestgrube und findet in der Kellnerin Philomena sein Lebensglück. Ein historischer Roman nach teilweise wahren Begebenheiten.



Meine Meinung:

Ich bin ein ausgesprochener Liebhaber historischer Romane. Und sehr gerne lese ich Geschichten aus dem Mittelalter, gerne spätes Mittelalters. Deshalb ist mir das Thema Pest, Judenverfolgung, Inquisition auch nicht fremd. Voller Vorfreude habe ich mich an das vorliegende Buch gemacht. Eine Freude, die leider sehr getrügt wurde. Eine langweilige Story, bedingt durch die Aneinanderreihung mittelmäßig spannender Geschichten. Klar, dass es heute keine neuen Erkenntnisse über das Geschehen zu damaliger Zeit geben kann. Dennoch bin ich der Meinung, dass man Fakten spannender beschreiben könnte. Zumindest so, dass der Leser Interesse hat, weiter zu lesen.
Die Protagonisten wurden sehr lieblos dargestellt, so dass ich mich in keinster Weise in die Personen denken könnte. Von einem emotionsübergreifenden Werk ist man hier meilenweit entfernt.
Ein großer Vorteil ist, dass die Seitenzahl sehr überschaubar ist.



Fazit:

Liebhaber historischer Romane sollten vielleicht doch lieber zu einem anderen Buch greifen,  da die Enttäuschung vorprogrammiert ist.
Eine Empfehlung werde ich für das vorliegende Buch nicht aussprechen. Schade!!

©2015 by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog