Dienstag, 28. Juli 2015

Rezension: Schlagzeilen



Schlagzeile
von Rolf von Siebenthal
erschienen im Gmeiner Verlag
1. Auflage Juli 2015
ISBN 978-3-8392-1761-0
Preis: 10,99 €
Bewertung: ✔✔✔✔✅



3. Fall für Max Bollag

Klappentext:

Der Tod einer Journalistin wühlt die Redaktion des Liestaler Tagblatts auf. Max Bollag ist überzeugt davon, dass seine Kollegin wegen einer Recherchearbeit sterben musste. Gemeinsam mit einer jungen Volontärin macht er sich auf die Suche nach dem Täter. Sie kommen einem Ring von skrupellosen Betrügern auf die Spur und dringen in dessen Netz ein. Bollag nähert sich der Wahrheit und wittert eine große Story. Erst spät merkt er, dass er sie mit seinem Leben bezahlen könnte.

Meine Meinung:

Auch mit dem dritten Band konnte der Autor mich wieder mal begeistern. Einfallsreich, spannend aber auch sehr unterhaltsam zeigt sich der neue Fall mit dem Journalisten Max Bollag.
Aber nicht nur Bollag, sondern auch die Lebensgefährtin Petra Mangold erhält mit diesem Krimi sehr viel Platz für ihre Geschichte. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, dass die Geschichte um sie, etwas zu viel Raum eingenommen hatte. Seitenlang ging es nur noch um ihre private Fehde mit Heusser oder ihrem Exmann Dani. Dafür musste leider der Krimi etwas weichen. Schade!
Auf den letzten Seiten hatte die Geschichte dann nochmal richtig Fahrt aufgenommen und ich bin nur noch so durch die Seiten geflogen, da sich die Lösung für alles überaus spannend gestaltete.
Der Autor hatte meines Erachtens, ein sehr interessantes Thema gewählt: fingierte Autounfälle und damit zusammenhängend auch Versicherungsbetrug. Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchen Maschen die Betrüger agieren. Ich kann nur hoffen, niemals Opfer eines solchen Betruges zu werden.

Fazit:

Um noch größeren Lesespaß zu haben, empfehle ich die Reihe von Anfang an zu lesen, da die Protagonisten immer dieselben sind, aber immer mehr von ihnen preisgegeben wird.
Einen Stern ziehe ich ab, da mir die private Geschichte von Mangold etwas zu viel Raum eingenommen  und m.E. die Krimihandlung verdrängt hat.


(Bildquelle: Gmeiner Verlag)