Freitag, 31. Juli 2015

Rezension: Galgenhohle


Galgenhohle
von Eva Brhel
erschienen im KBV Verlag
ISBN  978-3-95441-232-7
Taschenbuch 350 Seiten
Erstausgabe: 01.05.2015
Bewertung: ✔✔✔✔✅



2. Fall für Hannah Henker

Klappentext:

Ein tiefer Weg, umsäumt von einer Kathedrale aus Bäumen und Büschen. „Die Galgenhohle“, flüsterte er … Das ist kein Suizid, ist Hannah Henkers erster Gedanke, als sie den erfolgreichen Manager Philipp Waldhoff erhängt im Krankenhaus in Bruchsal findet. Sie kannte den Toten und weiß, dass er im Begriff war, seinen Boss anzuzeigen. Also nimmt sie gemeinsam mit ihrem Team die Ermittlungen auf und stößt auf einen Kollegen Waldhoffs, der ein halbes Jahr zuvor auf den Bahamas ermordet wurde. Auf seine linke Hand hat der Sterbende damals noch ein letztes Wort gekritzelt: Galgenhohle. Noch versteht Hannah diese Botschaft nicht. Sie begreift nicht, was all das mit seltsamen religiösen Ritualen und alten Seilschaften zu tun hat. Sie erkennt nicht, dass sie sich längst in große Gefahr begeben hat.

Meine Meinung:

Schon allein der Name der Protagonistin "Hannah Henker" hat mich sehr neugierig gemacht. Und als ich dann noch gelesen habe, dass der Krimi sozusagen bei mir vor der Haustüre spielt war klar, dieses Buch möchte ich unbedingt lesen.

Nicht nur, dass ich Örtlichkeiten, Straßenzüge, Gebäude etc. kannte, nein auch der Titel Galgenhohle hatte mir als Fan historischer Romane sofort zugesagt.
Die Autorin beschreibt in ihrem vorliegenden zweiten Krimi, nach Abtsmoor, die Abgründe der Menschheit. Machtspielchen, Intrigen, Skrupellosigkeit. All dieses findet man in dieser Geschichte wieder.

Leider fand ich es stellenweise auch etwas zu langatmig und zäh.

Fazit:

Ein durchaus spannender und lesenswerter Krimi, nicht nur für Kraichgau Bewohner. Übrigens, der Kraichgau wird auch als die badische Toskana bezeichnet. Dann kann es doch nur gut sein, oder??? :-)