Montag, 20. Juli 2015

Rezension: Der Tod der Bänkelsängerin

Der Tod der Bänkelsängerin
von Dieter Bührig
erschienen im Eckpunkt Verlag
ISBN: 978-3-00-049406-2
Preis: 9,99 €
Bewertung: ✔✔✔✅✅


Ein Lübecker Kriminalfall vom 1740

Klappentext:

DIE GLUT IM KOPF Was heute der Fernsehreporter ist, war früher der Bänkelsänger. Unterstützt von Bildtafeln singt er von Gräueltaten und Kriegswirren, um sein Publikum zu unterhalten und moralisch zu belehren. Doch wehe, er verlernt es, zwischen seiner Bilderwelt und der Wirklichkeit zu unterscheiden und begeht im Wahn selbst eine Gräueltat. - So wie Friederike Louise von Rantzau. Trotz mehrerer Schicksalsschläge und einer psychischen Krankheit gelingt es ihr, sich immer wieder hochzurappeln. Denn sie hat eine starke Waffe: ihr musikalisches Talent. Bis sie eines Tages dem zwielichtigen Leutnant Seecki begegnet … - Ein spannender Einblick in das Leben vor 300 Jahren - Ein Lübecker Kriminalfall von 1740 - Roman über eine unangepasste Frau, deren Schicksal bereits damals die Debatte über den Sinn der Todesstrafe anheizte.

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Meine Meinung:

Ich habe mich wohl vom Untertitel "Ein Lübecker Kriminalfall..." etwas in die Irre führen lassen. Denn statt des erwarteten historischen Krimis, handelt es sich bei diesem Buch eher um eine Biografie.

Zugegeben, die Geschichte um die Protagonistin ist sehr gut recherchiert und detailgetreu erzählt. Auch die Sprache hat der Autor sehr gut gewählt, so dass der Leser gedanklich in die vergangene Zeit reisen kann. Durch die ausführlichen Beschreibungen fühlt man sich gelegentlich nicht nur als Leser, sondern fast schon als Zuschauer.

Dennoch blieb ich etwas enttäuscht zurück. Wo war der Kriminalfall?

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Fazit:


Wer sich für historische Persönlichkeiten interessiert, wird mit diesem Buch voll auf seine Noten kommen. Leider war der Untertitel, für mich, etwas unglücklich gewählt.