Dienstag, 22. Dezember 2015

Rezension: Tote Blumen - packende Thrillervorgeschichte zu "Pretty Girls" von Karin Slaughter

Cover: Harper Collins

Tote Blumen
von Karin Slaughter
erschienen 2015 als ebook mit ca. 68 Seiten
ASIN: B014LC2TRE
 


Klappentext:
 
Julia Carroll ist ein Glückskind. Sie ist schön, eine begabte Studentin, eine wunderbare Tochter und Schwester. Sie arbeitet ehrenamtlich mit obdachlosen Frauen. Eines Tages hält sie vergeblich Ausschau nach einer Gleichaltrigen, die noch nicht lange auf der Straße lebt. Das Mädchen ist hübsch, blond und hat blaue Augen - und scheint wie vom Erdboden verschluckt.
Julia ist vom Verschwinden der jungen Frau äußerst beunruhigt, denn sie ist nicht die Erste, die als vermisst gilt. Julia beginnt zu recherchieren - und ahnt nicht, dass jemand sie heimlich sehr genau beobachtet.
Und bereits dabei ist, sie einzukreisen, denn sie ist blond und hat blaue Augen ...
 
Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die Vorgeschichte zu "Pretty Girls".
 
Die Autorin wagt sich hier an ein sehr heißes Thema: Vergewaltigung mit Freiheitsentzug.
 
Aber beginnen wir mal von vorn: In einer Universitätsstadt in Georgia, verschwinden junge Mädchen. Julia, Journalistik-Studentin, beschäftigt diese Verschwinden sehr. Vielleicht auch, weil die Mädchen blondes Haar und blaue Augen haben. Ebenso wie Julia. Immer wieder stellt sie sich die Frage wie es sein kann, dass junge Frauen einfach spurlos verschwinden, sich scheinbar in Luft auflösen.
Aber nicht nur das beschäftigt die junge Journalistin, auch ihr Liebesleben erscheint etwas turbulent.
Mehr möchte ich jedoch nicht verraten - selbst lesen ist die Devise!
 
Nachdem die ersten Seiten ziemlich spannend waren, kam so ein klitzekleine Hänger und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin sich selbst in einer Art Sackgasse sah. Die Geschichte sollte weiter gehen, nur wie? Nach einigen langatmigen Seiten und Szenen, nahm die Story dann aber doch wieder Fahrt auf, bis dann der Cliffhanger kam. Klar, es soll ja auch zum Kauf animieren.
Nur gut, dass ich die Fortsetzung bereits auf meinem Regale stehen habe.
 
Auffällig fand ich, dass der amerikanische Originaltitel deutlich besser zum Buch passt. "Blonde Hair, blue eyes" Denn was nun Tote Blumen mit der Story zu tun haben??? Keine Ahnung, dieses wird in kleinster Weise erwähnt oder hat sonst einen Bezug. Jedoch kann ich der Autorin für die Übersetzung des Titels keinen Vorwurf machen, da dieses vom Verlag bestimmt wird.


Einen Abzug von einem Stern mache ich jedoch für die kleinen Hänger, die bei einem Gesamtumfang von ca. 65 Seiten schon bedeutend und nicht unerheblich waren.

Der Leser sollte unbedingt "Tote Blumen"  vor "Pretty Girls" lesen, da die Zusammenhängen sonst sehr zäh wirken und die Protagonisten verwirrend.

©by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog



Donnerstag, 17. Dezember 2015

Rezension: Der Killer - ein Horror Hardcore Schocker von Richard Laymon

Cover: Heyne Verlag


Der Killer
von Richard Laymon
erschienen 2015 als TB mit 288 Seiten
ISBN: 978-3-453-67645-9
hier geht es zur Verlagsseite - klick 


Klappentext:
 
Als die Journalistin Lacey eines Abends in einem kleinen Supermarkt einkaufen will, findet sie sich in einem Albtraum wieder. Schwer verletzt kann sie einem unheimlichen Killer entkommen. Doch dies ist erst der Anfang. Auf ihrer verzweifelten Flucht kommt Lacey einer Kultgemeinschaft auf die Spur, die verbotene Riten abhält. Um die Entfesselung unvorstellbaren Grauens zu verhindern, muss die junge Frau alle Grenzen hinter sich lassen.

Ja, ich bin ein bekennender Horror-Geschichtenleser. Und ja, ich bin begeistert von den Laymon Romanen, die man meiner Meinung nach lieben oder einfach nur eklig, brutal, zerstörend finden kann. Ich finde sie einfach nur unterhaltend. Klar, sie sind nichts für de zarten Gemüter, da die Szenen sehr brutal wirken, aber dennoch hat Richard Laymon mit seinem Schreibstil genau meinen Geschmack bzw. meinen Nerv getroffen. Man sollte jedoch nicht den Fehler machen, und einen tiefgründigen Psychothriller erwarten. Laymon ist anders - ganz anders.
 
 Aber kommen wir doch erstmal zur Geschichte: Bereits mit dem ersten Kapitel legt der Autor schon mal richtig los, so dass jeder Leser auch direkt weiß, was ihn auf den folgenden Seiten erwarten wird. Da wäre nämlich ein Pärchen, das nachts noch in einen Supermarkt gehen möchte, um Getränke zu kaufen. Jedoch ist wiedererwartend der Laden geschlossen. Als sich der Mann der Ladentür nähert, hört er, dass etwas fest gegen die Türe schlägt. Danach ist wieder Stille. Alles wirkt ziemlich unheimlich, so dass sich das Pärchen auch aus dem Staub macht. Am nächsten Tag dann die Gewissheit: Ein Fleischerbeil steckt im Türrahmen. Selbst die Besitzerin des Ladens kann es sich nicht erklären. Ein Wachhund wird eingesetzt und .... tot aufgefunden. Dann... ein weiterer Toter im Laden .... enthauptet. Gleichzeitig wird gegen eine Kultgemeinschaft ermittelt, die ekelhafte Rituale durchführt. Ob das alles irgendwie zusammenhängt?
 
Ich habe mit Absicht  hier einige Details ausgelassen, um die Spannung nicht vorweg zu nehmen.
Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei diesem Heyne Hardcore Thriller wieder um einen echte Laymon. Spannung, Action, Brutalität.... so wie man die Geschichten des Autors kennt.
Jedoch gab es auch ein paar kleinere Hänger, die ich mit einen Punktabzug bewerte. So hatte ich den Eindruck, dass diese ganze Kultgeschichte nur sehr oberflächlich angekratzt wurde. Ich hätte mir mehr Informationen über das "Warum" gewünscht.
 
 
Dennoch vergeben ich 4 Sterne, da ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe, auch wenn ich manchmal mit erhöhtem Puls und dem Entsetzen im Gesicht  in meinem Lesesessel saß. 😁
 
© by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog


Samstag, 12. Dezember 2015

Rezension: Die Todgeweihte - ein historischer Roman aus Basel von Titus Müller

Cover: Heyne Verlag

Die Todgeweihte
von Titus Müller
erschienen 2015 als TB mit 378 Seiten
(Erstveröffentlichung: 2005)
ISBN: 9783453438279
hier geht es zur Verlagsseite - klick 

Klappentext:
 
Basel 1348: Auf einen Schlag verliert die Jüdin Saphira ihren Beruf, ihre Familie, ihre Heimat. „Bringe dieses Kästchen zum König“, flüstert der Vater ihr vor seinem Tod zu. Doch die junge Frau wird von mächtigen Feinden gejagt. Es sind dunkle Jahre – die Pest wütet in der stolzen Stadt, und deren Bürger richten ihren Zorn gegen die jüdische Minderheit. Aber eines haben Saphiras Verfolger nicht bedacht: Zwei Männer sind unsterblich in sie verliebt.
 
Als großer Fan historischer Romane hatte mich der Titel, sowie das Cover sofort in seinen Bann gezogen. Der Titel "Die Todgeweihte" ließ ja doch auf etwas furchterregendes schließen. Zusammen mit der Abbildung des Skeletts war der Tod also bereits auf dem Cover spürbar. Nachdem ich den Klappentext bzw. den Text auf der Rückseite noch gelesen hatte, war mur klar: Dieses Buch möchte ich unbedingt haben.
Direkt in den Klappen findet man auch eine Karte um 1348 des Hauptspielortes: Basel. Tolle Karten, auf der man minutenlang studieren kann. Ich war jedenfalls sehr begeistert davon, da ich mir Handlungen somit noch besser vorstellen kann. 

Nun aber kurz zum Inhalt: Der Roman spielt 1348 in Basel, Schweiz. Saphira ist Jüdin und verliebt sich in etwas schüchternen Thomas, genannt Tam. Ihre Liebe wird zwar erwidert, jedoch weiß Saphira, dass eine Beziehung niemals funktionieren würde, zumal diese zu damaliger Zeit auch nicht gestattet war.  Tam hingegen, glaubt fest an diese Liebe und nimmt eine Stolpersteine für eine Beziehung mit ihr in Kauf. Aber da gibt es auch noch Christian. Tams (ehemaliger) bester Freund und ebenfalls in Saphira verliebt.
Dieses betrifft die Liebesgeschichte, die als Handlung in den Roman eingebaut wurde. Es gibt jedoch noch eine weitere Geschichte. Nämlich die, in der Geld, Macht und Hier eine Rolle spielen. (Wie eigentlich immer in Romanen aus dem Hochmittelalter) Mittendrin ist Saphiras Vater, ein reicher Jude, der dem Bürgermeister Geld geliehen hatte.
Das Kräfteringen ist somit vorprogrammiert. Wollt ihr mehr wissen? Dann ist wohl Selbstlesen hier die Devise!

Sehr gut hat mir die Darstellung der einzelnen Protagonisten gefallen. Der Autor hatte es geschafft, durch seine Beschreibungen, die Figuren lebendig werden zu lassen. So lebendig, dass ich ..... manche Handlungen einfach nicht ... nachvollziehen konnte. Da wird z.B. Saphira als jung, naiv, kindlich dargestellt.... jedoch erfährt man Seiten später, dass sie bereits 20 Jahre alt ist. Nun zwanzig erscheint auf den ersten Blick nicht alt, wer sprechen jedoch vom Hochmittelalter! Die Zeiten waren dort rauer und die Kinder mussten schon sehr früh erwachsen werden.
Die Örtlichkeiten und Umgebung wurden für mich ausreichend dargestellt.

Ein großes Problem hatte ich auch mit den teilweise doch sehr neuzeitlich klingenden Sätzen. Auch hier kann ich ein Beispiel nennen: (Seite 81) ... genug geplappert, Fräulein!...     Dieser Satz ist für mich einfach nicht zeitgemäß für 1348.

Auch die Geschichte, dass Saphira nicht wusste, dass sie zu einem Henker gegangen  bzw. wer der Henker von Basel ist, fand ich für eine zwanzigjährige, in Basel geborene, doch eher zweifelhaft. Ein Henker hatte nun mal eine ganz besondere Stellung, die jeder wusste, kannte und respektieren musste. Und davon weiß eine zwanzig jährige Frau, die einen Laden führt, nichts? Hm... sehr unwahrscheinlich!!!

Ich möchte jedoch nicht nur negativ über den Roman sprechen, da er auch sehr schöne Zeilen beinhaltet: [... Träume waren etwas Leichtes, ein Windstoss, ein Gedanke konnte sie fortblasen...] [... Liebe ist kein Handwerk. Das Herz gibt dem Liebenden ein, was er zu tun hat ...]
Oder auch (Seite 35) die Erläuterung, weshalb ein Königreich von einem einzigen Rossnagel abhängt. Oder auch die Szene auf Seite 80, in der ein Vogel, die Traurigkeit vertreibt.
Das waren leider die einzigen Momente, in denen mich das Buch bzw. die Geschichte haben aufseufzen lassen und mir wirklich gefallen haben.

Wer nicht allzugenau und kritisch einen historischen Roman liest wird mit diesem Buch bestimmt sehr zufrieden sein. Meiner Meinung nach, überwiegen hier leider die Schwächen, deshalb habe ich auch ein paar Sterne abgezogen. Jedoch hatte ich den Eindruck, dass der Autor sich sehr mit der Recherche des Judentums und der jüdischen Bräuche beschäftigt hat, was das Ganze dann auch wieder etwas aufwertet. Deshalb vergebe ich drei Sterne.

(c) by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog





Freitag, 4. Dezember 2015

Rezension: Riesling und ein Mord - ein pfälzer Krimi von Kerstin Lange

Cover: emons Verlag

                                                                Riesling und ein Mord
von Kerstin Lange
erschienen 2015 als TB mit 240 Seiten
ISBN: 978-3954516872
hier geht es zur Verlagsseite - klick 

 
Klappentext:

Bei einer Elwedritsche-Jagd im Speyrer Domgarten trifft Kriminaloberrat Ferdinand Weber a.D. auf einen ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule. Die Freude über das Wiedersehen wird jedoch jäh getrübt, als in der Nacht Webers Nachbarin überfallen und erstochen wird. Wenig später wird eine zweite Frau getötet, und Weber geht eigenen Spuren nach - denn er befürchtet, dass sein Freund tiefer in den Fall verstrickt ist, als für ihn gut sein kann.

Das Buch trägt den Untertitel "der Flüche der Elwedritsche", dieser Titel hätte meiner Meinung nach auch deutlich besser gepasst. Riesling und Mord assoziiert für mich eher einen Genusskrimi. Und Genuss- nee, das war eher weniger genüsslich.

Die kriminalistische Handlung erschien mir oft als Nebenschauplatz, da der Pfälzer Nationalvogel
 (= ein Fabelwesen) sehr viel Platz in der Geschichte einnimmt. Eine Handlung, die jedoch keinen Bezug zum Krimi hat und warum auch immer, eingebaut wurde. Die Geschichte bzw. Fabel mit den Elwedritsche ist sehr interessant geschrieben und zaubert auch das eine oder andere Mal ein Lächeln in das Gesicht des Lesers. Aber wo ist der Bezug zum Krimi? Für mich leider nicht erkennbar.
Nichts desto trotz ist alles sehr flüssig zu lesen, interessant und witzig. Jedoch hat mich der Krimianteil nicht wirklich gepackt. Ich habe diesen Anteil sogar seitenweise vermisst.

Auch mit den Protagonisten hatte ich so meine Probleme, da sie mir alle etwas farblos erschienen und ich keinerlei Beziehung aufbauen konnte. Ab und an waren auch gewisse Handlungen für mich nicht nachvollziehbar.
Interessant wiederum fand ich, wie die Probleme von Selfpublishern in den Krimi eingebaut wurden. Obwohl dieses ebenfalls nichts mit der Krimihandlung zu tun hatte. Eben auch wieder ein Randgeschehen, das sehr viel Platz eingenommen hat.


Für mich haben die Randgeschehen oder Nebengeschichten viel zu viel Platz eingenommen, so dass der Krimi total auf der Strecke geblieben ist. Um es etwas näher zu beziffern: 1/3 Krimi, 2/3 Nebengeschichten.

Ich blieb leider etwas enttäuscht zurück und vergebe deshalb auch nur 3 Sterne.

© by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog











Mittwoch, 2. Dezember 2015

Meine Rezension zu Milchsblut - einem Krimi mit Horror- und Thrillerelementen von Clara Weiss.

Cover: blanvalet Verlag
Milchsblut
von Clara Weiss
erschienen 2015 als TB mit 480 Seiten
ISBN 978-3442483600
hier geht es zur Verlagsseite - klick
<a rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3442483603/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3442483603&linkCode=as2&tag=chattybueche-21">Milchsblut: Kriminalroman</a><img src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=chattybueche-21&l=as2&o=3&a=3442483603" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
Klappentext:

Ein abgeschiedenes Dorf in den Bergen, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint: Seit Generationen ist das Haus nahe der Kapelle die Heimat von Elviras Familie. Das ruhige Leben der Bäuerin wird aber für immer zerstört, als sie eines Tages einen schrecklichen Fund auf dem Nachbarshof macht – ein Toter, auf ein Wagenrad gebunden, grausam hingerichtet. Und dies ist erst der Anfang eines entsetzlichen Mordens, das kein Ende zu nehmen scheint. Da entdeckt Elvira, dass eine alte Heiligenlegende der Schlüssel sein könnte. Doch während sie noch verzweifelt versucht, die Logik des Täters zu begreifen, schneiden Schnee und Eis das kleine Dorf von der Außenwelt ab. Niemand kann mehr entkommen – und Elvira ahnt, dass der Mörder auch sie nicht verschonen wird ...
 
Mein Leseeindruck:
Wow! Das war das erste Wort, das mir nach dem Lesen dieses Kriminalromanes einfiel. Wow! Wow wow wow!!!

Anfänglich wird dem Leser eine Stille, Idylle und ein (fast) normales Dorfleben vermittelt. Ein Dorf, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Dann jedoch greift die Autorin zu. Horror, Folter, Brutalität.

Aber beginnen wir von vorn: Alles ereignet sich in einem kleinen beschaulichen Dörfchen, wo jeder einfach jeden kennt, und alle alles von einander wissen. Ein augenscheinlich sehr gemütliches Dorf, in das man sich als Leser gerne hinbeamen möchte. Man kann förmlich die Vögel zwitschern hören und das gemähte Gras riechen. Idylle pur! Auch die beschriebenen Wegeskreuze vermitteln eine gewisse Beständigkeit und fester Glaube an das Gute.

Dann jedoch kommt das beinahe unfassbare: Die Dorfbewohnern Elvira, die bislang als eher still, sehr häuslich rüberkam, macht eine entsetzliche Entdeckung. Sie findet eine geräderte Leiche. Eine Foltermethode, wie sie oft im Mittelalter angewandt wurde.
Doch nicht nur das,  bald darauf entdeckt sie zwei enthauptete Körper.

Was ist nur los in dem kleinen Bergdorf? Wer ist zu solchen Taten fähig?

Und überhaupt, wieso liegen eigentlich immer am 25.11. frische Blumen am Wegkreuz? Hat dieses etwas mit den Morden zu tun? Wird der Täter wieder zu schlagen?

Doch genug über den Inhalt geplaudert. Selbst lesen ist hier die Devise!

In diesem Buch schafft die Autorin eine ganz besondere Atmosphäre. Anfangs noch fast in Urlaubsstimmung, findet man sich als Leser schon nach kurzer Zeit mit erhöhtem Puls und beklemmende Gefühl wieder. Sie bedient sich einer sehr direkten Sprache, die alle Sätze nachvollziehbar werden lässt. Kurze prägnante Sätze schaffen hierzu die nötige Spannung. Der Spannungsbogen hält sich die ganze Zeit, so dass man das Buch kaum aus den Händen legen möchte.  Immer wieder kommen neue Details hinzu, so dass man ständig neue Täter vermutet. 
Die Protagonisten und Umgebung wurden für die Geschichte absolut ausreichend beschrieben, so dass man sich sofort ein Bild machen konnte und sich fast schon als Zuschauer gefühlt hat.

Fazit:
 
Das Buch wird als Kriminalroman eingestuft. Für mich waren aber durchaus Thriller- und Horrorelemente vorhanden. Es handelt sich nicht um einen "normalen" regionalen Krimi, sondern gehört für mich absolut in die Spitzenklasse.

Kurz: Ich bin begeistert. Deshalb vergeben ich volle Punktzahl mit Lesetipp!

Meine Bewertung:
 
5 Sterne mit Lesetipp

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und an Buchblogger für das Rezensionsexemplar.


©by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Montag, 30. November 2015

Rezension: Tödliche Besessenheit - ein Baccus und Borg Krimi von Elke Schwab

Cover: solibro Verlag
Tödliche Besessenheit

1. Teil der Baccus und Borg Reihe
von Elke Schwab
erschienen 2015 als TB mit 336 Seiten
ISBN 978-3-932927-95-9
hier geht es zur Verlagsseite - klick
<a rel="nofollow" href="https://www.amazon.de/gp/product/3932927958/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3932927958&linkCode=as2&tag=chattybueche-21">Tödliche Besessenheit: Ein Baccus-Borg-Krimi (Subkutan)</a><img src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=chattybueche-21&l=as2&o=3&a=3932927958" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />



 




Klappentext:

Die tote Frau am Fuße eines Saarbrücker Hochhauses scheint ein Routinefall für die Kommissare Lukas Baccus und Theo Borg zu werden. Doch als nur wenige Stunden später die enthauptete Leiche eines einflussreichen Immobilienmaklers gefunden wird, dämmert den beiden, dass sie es mit dem Beginn einer Reihe grausamer Ritualmorde zu tun haben. Wer steckt hinter diesen fürchterlichen Verbrechen? Je näher die Polizisten der Lösung kommen, desto gefährlicher wird ihre Jagd nach dem raffinierten Täter, der den Ermittlern immer einen Schritt voraus ist. Von mittlerweile insgesamt fünfzehn Krimis der Saarländerin Elke Schwab ist "Tödliche Besessenheit" der erste Teil der bislang vierbändigen Krimireihe mit Lukas Baccus und Theo Borg ("Mörderisches Puzzle", "Eisige Rache", "Blutige Mondscheinsonate"). Die beiden übermütigen Kriminalkommissare klären mit lockeren Sprüchen spektakuläre Fälle auf.


Mein Leseeindruck:


Da ich Krimis liebe und ein Cover-Käufer bin, hat mich dieses Buch schon von der ersten Minute an, angesprochen. Auch der Titel klang sehr interessant und vielversprechend. Als ich dann noch das Glück hatte, in einer Leserunde das Buch zu gewinnen, gab es kein Halten mehr.
Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es in diesem Buch um Gefühle bzw. Emotionen. Und davon lässt die Autorin, Elke Schwab, sehr viel einfließen. Von Angst über Liebe, von Wahn bis Glück. Alles ist in diesem Buch vorhanden. Was mir jedoch am Besten gefallen hat war, die Ausgewogenheit der emotionalen Achterbahn. Seitenweise zittert man mit, der Blutdruck erhöht sich, die Fingernägel werden immer kürzer - dann wieder wird es wieder ruhiger und sanfter. Jedoch nie langweilig!
Die Autorin hat den beiden Ermittlern sehr interessante Charaktereigenschaften eingehaucht, die die beiden sehr sympathisch erscheinen lassen. Sympathisch und lebensnah.
Auch durch den Schreibstil, bzw. die Sprache der beiden Kommissare, wirkt alles sehr lebendig und gut nachzuvollziehen. Ich hatte nie das Gefühl, nur ein Buch zu lesen. Vielmehr empfand ich mich als Zuschauer. Zuschauer in einem TV-Krimi, der aber durchaus sehr viele Thrill-Momente besitzt beispielsweise durch die Foltermethoden.


Fazit:
 
Ich würde diesen Krimi eher in dem Genre Thriller eingliedern, da er für Leser mit einem schwachen Nervenkostüm leicht zu einem Anstieg des Blutdrucks führen könnte. 😃
Begeistert habe ich zur Kenntnis genommen, da es Folgebände gibt, die nun nach und nach mein Regale füllen werden.
Eine tolle Reihe - mit tollen sympathischen Ermittlern.

Meine Bewertung:
5 Sterne mit Lesetipp



©by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Sonntag, 29. November 2015

Rezension: Der Raub der Stephanskrone - ein historischer Roman aus Österreich/Ungarn von Beate Maly

Cover: Ullstein Verlag

Der Raub der Stephanskrone
von Beate Maly
erschienen 2015 als TB mit 400 Seiten
ISBN 9783548287140
hier geht es zur Verlagsseite - klick
<a rel="nofollow" href="https://www.amazon.de/gp/product/354828714X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=354828714X&linkCode=as2&tag=chattybueche-21">Der Raub der Stephanskrone: Historischer Roman</a><img src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=chattybueche-21&l=as2&o=3&a=354828714X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
Klappentext:
 
Österreich-Ungarn im 15. Jahrhundert. Sie ist die letzte Hoffnung für die ungarische Krone: Helene, die Kammerfrau der Königin Elisabeth. Als der König stirbt und die hochschwangere Königin vor dem aufständischen Adel fliehen muss, nimmt Helene die heilige Stephanskrone die kostbare Insignie der ungarischen Könige an sich. Eine gefährliche Reise durch das Land beginnt. Helenes Ziel: Die Donaustadt Komorn, in der Elisabeth sie erwartet, um ihren neugeborenen Sohn zum neuen Herrscher zu krönen. Kann Helene die Hoffnungen ihrer Königin erfüllen und ihr die Krone bringen?

Mein Leseeindruck:

Wie schon desöfteren in meinen Rezensionen erwähnt, bin ich ein absoluter Cover-Käufer. So bin ich auch dem vorliegenden äußerlichen Eindruck des Buches gefolgt. Allein der Titel versprach mir Spannung mit historischen Elementen.

Nun, historische Elemente gibt es in diesem Buch wirklich genug. Obwohl, oftmals ist nicht so ganz klar, was Fiktion und Realität ist. Bei den mir bekannten historischen Fakten hatte ich jedoch den Eindruck, dass von der Autorin hier sehr sorgfältig recherchiert wurde.  Vielleicht sogar manchmal zu genau, so dass sich der Roman stellenweise wie ein Geschichtsbuch las. Von der Leichtigkeit eines Romans war nichts zu spüren, ebenso hatte ich mir viel mehr Spannung versprochen.

"Der Raub der Stephanskrone". Diesen Titel finde ich eher unpassend gewählt, da er den potentiellen Leser meiner Meinung nach, auf eine falsche Fährte lockt. Diesen angesprochenen Teil findet man nur auf ein paar wenigen Seiten.

Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten. Die einzelnen Charakteren sind sehr fein ausgearbeitet, so dass ich beim Lesen ein Bild der Person machen konnte.
Auch Handlungen ließen sich sehr gut nachvollziehen, da sie detailliert beschrieben waren. Ebenso waren die Gedankengänge sehr gut nachvollziehbar.

Fazit:

Leider habe ich mich von dem Titel etwas fehlleiten lassen. Dennoch ist es ein sehr interessanter historischer Roman mit vielen feinen Details.
Wer also lieber geschichtliche Fakten in einem Roman präsentiert lesen möchte, ist mit diesem Buch hervorragend beraten.
Die spannenden Elemente, die man aufgrund des Titel jedoch erwartet, bleiben sehr im Hintergrund.

Meine Bewertung:

3 Sterne


(c) by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Freitag, 27. November 2015

Rezension: Saftschubse - Neue Turbulenzen von Annette Lies

Cover: Heyne Verlag

Saftschubse - Neue Turbulenzen
2. Band der Saftschubsen Reihe
von Annette Lies
erschienen 2012 als TB mit 352 Seiten
ISBN 978-3-453-59027-4
hier geht es zur Verlagsseite - klick
<a rel="nofollow" href="https://www.amazon.de/gp/product/3453590279/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3453590279&linkCode=as2&tag=chattybueche-21">Saftschubse - Neue Turbulenzen: Roman</a><img src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=chattybueche-21&l=as2&o=3&a=3453590279" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
 

Klappentext:
 
Charlotte Loos ist Stewardess, oder auch eine Saftschubse, wie Passagiere sie gerne nennen. Von Turbulenzen, insbesondere mit Piloten, hat sie allerdings genug. „Männer sind bloß Sperrgepäck!“, findet sie und gründet statt einer Familie lieber den exklusiven FlightClub mit ihrer besten Freundin Feli. Ab jetzt heißt es für die beiden nicht nur JetLag, sondern vor allem JetSet! Zumindest bis Felizitas enthüllt, dass sie eine ziemlich große Überraschung im Gepäck hat ... Und als wäre Charlottes Leben nicht schon turbulent genug, stellt sich ihr die Frage: Was tut man eigentlich im unwahrscheinlichen Fall einer Beziehung?

Mein Leseeindruck:

Vor einiger Zeit, hatte ich diesen zweiten Band schon einmal angefangen zu lesen. Doch nach einigen Seiten hatte ich mich entschlossen, das Buch zur Seite zu legen.
Im Rahmen meines SUB-Abbaus nach Wochenmotto (Lies den zweiten Teil einer Reihe) griff ich nun erneut zu diesem Buch.
Gleiche Aufmachung, fängt schon beim Cover an - nennt man wohl den Wiedererkennungswert - gleiche Personen und gähn, sorry, kaum Spannung, Witz oder ähnliches.
Der vermeindliche Witz des ersten Bandes, durch die Anekdoten der Passagiere, ist bei dem vorliegenden Buch leider gar nicht übergesprungen. Im Großen und Ganzen gut es auf den ca. 340 Seiten nur ums Kinderkriegen, Gynäkologen und "wie finde ich einem Mann".
Die Briefe der Airline waren oftmals nichtssagend oder, gähn, einfach nur langweilig. Die Spesenabrechnung - keine Ahnung welchen Zweck die erfüllen sollten.
Etwas interessantes habe ich dann doch noch entdeckt: Die Auslegung des Begriffes Stewardess. Nämlich stehen, warten, essen. Obwohl ich das den Flugbegleiterin gegenüber nicht fair finde, da sie wirklich einen guten Job machen müssen. Ständig lächeln, immer gute Laune versprühen, auch wenn die Situation gerade nicht wirklich gut ist.

Fazit:
 
Ich denke, mit dem zweiten Band ist der Reihe nun wirklich gütlich getan. Einen dritten Teil brauchen wir wirklich nicht. Wer mehr über "Saftschubse" erfahren möchte, kann ja bei seinem nächsten Flüge mal die Flugbegleiter beobachten und nach ihrem Job fragen. Bestimmt haben sie alle schon mal witzigere Dinge erlebt, als uns die Autorin hat wissen lassen.

Meine Bewertung:
 
2 Sterne
 
Und hier findet ihr meine Bewertung für den 1. Band - klick
 
(c) by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Donnerstag, 26. November 2015

Rezension: Die silberne Nadel - ein historischer Roman von Andrea Schacht

Cover: blanvalet

Die silberne Nadel
2. Band der Myrna Reihe
von Andrea Schacht
erschienen 2015 als TB mit 416 Seiten
ISBN 9783734101984
hier geht es zur Verlagsseite - klick
<a rel="nofollow" href="https://www.amazon.de/gp/product/3734101980/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3734101980&linkCode=as2&tag=chattybueche-21">Die silberne Nadel: Historischer Roman (Myntha, die Fährmannstochter, Band 2)</a><img src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=chattybueche-21&l=as2&o=3&a=3734101980" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
Klappentext:
 
Mord im mittelalterlichen Köln: Fährmannstochter Myntha ermittelt wieder … Köln 1420. Bei der Stammheimer Rheinmühle wurde ein grausiger Fund gemacht: Im großen Holzrad hängt die Leiche des Brotbeschauers Schroth. Die Würgemale an seinem Hals deuten darauf hin, dass sein Tod kein Unfall war. Unter Mordverdacht steht seine Geliebte, die ehrbare Witwe Ellen, ihr droht die peinliche Befragung und Folter. Doch die kluge Fährmannstochter Myntha glaubt nicht an Ellens Schuld und beginnt, nach dem wahren Mörder zu forschen. Dabei steht ihr der geheimnisvolle Rabenmeister Frederic zur Seite, und er ist auch zur Stelle, als Myntha selbst in tödliche Gefahr gerät …
 
Mein Leseeindruck:


Nachdem ich vom ersten Band etwas enttäuscht war, hatte ich mich nun an die Fortsetzung gewagt. Eine Fortsetzung, die es eigentlich schon vor dem ersten Band gab. Klingt komisch - ist aber so :-)

Bereits zu Beginn der Geschichte, zeigt uns die Autorin eine weit verbreitete Foltermethode auf: Die Bäckertaufe, eine Strafe für unredliche Bäcker. Somit ist auch der Einstieg in die Geschichte klar. Es musste irgendwas mit einem Bäcker zu tun haben.
Dann zeigte sich, dass es sich um eine Gildenadel handelt. Klar, deshalb auch der Titel.

Plötzlich drehte sich es aber fast ausschließlich nur noch um den dämonischen Vikar. Ein Vikar, der augenscheinlich von einem Dämon beherrscht wurde. Eine Wendung, die leider nicht ganz neu ist. Auch der Fenstersturz ist eine gern genommene Art, jemanden aus dem Leben scheiden zu lassen. Dieses wird zumindest in historischen Romanen oder Filmen sehr gerne verwendet. Mich konnte es leider nicht mehr überraschen. Ich hätte mir eine neue Idee gewünscht. Möglichkeiten jemanden aus dem Leben scheiden zu lassen gibt es deren ja unzählige.

Die Charakteren und Örtlichkeiten wurden völlig ausreichend dargestellt. Wer den ersten Band kennt oder die anderen Serien der Autorin, wird viele Bekannte wieder treffen.
Außerdem befindet sich zu Beginn der Geschichte eine Dramatis Personale, die den Einstieg sehr erleichtert.
Sehr interessant fand ich das Vorwort, in dem auf das Brot und die Bäckergilde eingegangen wird. Wer weiß schon, dass im Mittelalters pro Kopf und Tag etwa ein Kilo Brot verbraucht wurde?

Fazit:
 
Da das Ende etwas offen gehalten wurde und etwaige Hinweise auf eine Fortführung der Serie zu entnehmen sind, werde ich wohl auch den Nachfolgeband lesen.

Meine Bewertung:

3 Sterne
 
Vielen Dank an den blanvalet Verlag und Buchblogger für das Leseexemplar.

Hier könnt ihr meine Rezension zum 1 Band lesen - klick

©by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Mittwoch, 25. November 2015

Rezension: Saftschubse - ein heiterer Roman von Annette Lies

Cover: Heyne Verlag

Saftschubse
von Annette Lies
erschienen 2011 als TB mit 270 Seiten
ISBN 9783453408579
hier geht es zur Verlagsseite - klick
<a rel="nofollow" href="https://www.amazon.de/gp/product/3453408578/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3453408578&linkCode=as2&tag=chattybueche-21">Saftschubse</a><img src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=chattybueche-21&l=as2&o=3&a=3453408578" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
Klappentext:

Der Teufel trägt Prada? Der Teufel trinkt Tomatensaft! Tipp des Lektorats: Was denken Stewardessen über Passagiere, die Tomatensaft bestellen? Sind alle Stewards schwul? Heiraten Flugbegleiterinnen automatisch Piloten? Das sind Fragen, die bestimmt nicht nur mich bei jedem Flug beschäftigten. Bis ich den unterhaltsamen Roman der Stewardess Annette Lies las, die uns mit ihrer chaotischen Heldin (und 'Saftschubse') Charlotte einen exklusiven und sehr humorvollen Blick ins Cockpit und in die Kabine werfen lässt. Ähnlichkeiten mit lebenden Piloten, Flugbegleiterinnen und realen Handlungen sind rein zufällig. In Wahrheit ist alles viel schlimmer.
 
 

Mein Leseeindruck:
 

Okay, ich gestehe.... auch ich habe schon den Begriff: Saftschubse verwendet.
Klar, Stewardess war bzw. ist der Traumberuf vieler Mädchen. Obwohl vieles bestimmt nicht so amüsant abläuft, wie es hier im vorliegenden Buch geschildert wird.
Nörgelnde, renitende Fluggäste machen das Leben der Flugbegleiter nicht immer zum Kinderspiel. Dazu kommt die Zeitumstellung und die Rastlosigkeit. Trotzdem übt der Beruf eine gewisse Faszination aus. Sind es die vielen Länder, die bereist werden? Ich weiß es nicht!

Über die Kleidervorschriften muste ich doch sehr schmunzeln, auch über die diversen Auflage, die brieflich dargestellt wurden.

Am besten fand ich jedoch, die kursiv gedruckten Dialoge nach jeder Kapitelüberschrift. Wobei mir da auch einige Gespräche, von meinen Flugreisen, bekannt vorkamen.

Mit diesem Buch zeigt uns die Autorin, dass wohl jeder Traumberuf auch seine Schattenseiten hat.

Fazit:
 
Ich werde bei meinem nächsten Flüge wohl etwas mehr auf die Arbeit der Flugbegleiter achten.
Denn - ihr macht einen verdammt guten Job!

Meine Bewertung:


 
4 Sterne
 
 
©by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

Dienstag, 24. November 2015

Rezension: Black Dagger Band 1 - Nachtjagd

Cover: Heyne Verlag

Nachtjagd
Band 1 der Black Dagger Serie
von J. R. Ward
erschienen 2007 als TB mit 268 Seiten
hier geht es zur Verlagsseite - klick
<a rel="nofollow" href="https://www.amazon.de/gp/product/3453532716/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3453532716&linkCode=as2&tag=chattybueche-21">Nachtjagd: Black Dagger 1</a><img src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=chattybueche-21&l=as2&o=3&a=3453532716" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
Klappentext:
 
Das Leben der jungen Beth Randall verläuft eigentlich in ruhigen Bahnen – sie lebt in einem zu kleinen Apartment, geht selten aus und hat einen schlecht bezahlten Reporterjob bei einer kleinen Zeitung in Caldwell, New York. Ihr Job ist es auch, der sie an den Tatort eines ungewöhnlichen Mordes führt: Vor einem Club ist ein Mann bei der Explosion einer Autobombe gestorben, und die Polizei kann keinen Hinweis auf die wahre Identität des Toten finden. Dann trifft Beth auf den geheimnisvollen Wrath, der in Zusammenhang mit dem Mord zu stehen scheint. Der attraktive Fremde übt eine unheimliche Anziehung auf sie aus, der sie sich nicht entziehen kann. Während sie sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit Wrath einlässt, wächst in ihr der Verdacht, dass er der gesuchte Mörder ist. Und Wrath hat noch ein paar Überraschungen mehr für sie auf Lager, denn er behauptet, ein Vampir zu sein – und das Oberhaupt der Bruderschaft der BLACK DAGGER, die seit Jahrhunderten einen gnadenlosen Krieg um das Schicksal der Welt führen muss ….

Mein Leseeindruck:

Neulich stand ich im Buchladen und habe den neuesten Band der Reihe in Händen gehalten. Da fiel mir ein, dass die Bände 1-9 ja auch noch auf meinem SUB waren. Wobei SUB nicht ganz richtig ist, da ich die Bücher bereits gelesen, jedoch nicht rezensiere hatte.Deshalb habe ich die Gelegenheit genutzt, mich nun nach Jahren nochmal mit der Reihe zu beschäftigen.

Auch nach einigen Jahren Black Dagger Abstinenz muss ich sagen, dass mir das vorliegende Buch - also der erste Band - wieder sehr gut gefallen hat.

Es sind keine "normalen" Vampire, die uns hier begegnen, sondern echte Muskelprotze. Es geht nicht um das Beissen, sondern mehr um die Gemeinschaft der Bruderschaft. Klar gibt es auch hier wieder Gut und Böse. Und auch Beziehungen spielen eine grosse Rolle.
Aber auch die Erotik kommt nicht zu kurz. Es ist also von allem etwas dabei. Der Fantasy sind keine Grenzen gesetzt.
Die einzelnen Charakteren - hier im speziellen Wrath - sind sehr klar beschrieben. Auch die Örtlichkeiten wurden sehr bildhaft beschrieben. Ich hatte bei manchen Szenen völlig vergessen, dass ich Leser und nicht Zuschauer bin.

Fazit:
 
Wer auf "echte" Helden steht und auch gerne Vampirgeschichten liest, wird wohl mit dieser Reihe voll auf seine Kosten kommen.

Meine Bewertung:

5 Sterne mit Lesetipp

© by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog